Im Zuge eines Vertragsabschlusses, bzw. einer Vertragsverlängerung bieten viele Mobilfunkanbieter neben Handyverträge mit Auszahlung auch sogenannte Handy Bundles an. Dabei erhält der Kunde zu dem Vertrag ein stark vergünstigtes Handy. Diese Verkaufsstrategie rentiert sich für den Anbieter durch eine festgelegte Vertragslaufzeit. Er kann so mit einem bestimmten Umsatz rechnen.
Gleichzeitig bieten Mobilfunkanbieter Provisionen für private Handyläden. Diese erhalten Geld für abgeschlossene Verträge bei den jeweiligen Anbietern und können einen Teil davon in Bundles investieren, die man im Teleshopping, Internet oder Handyladen kaufen kann. Hier liegt der Vorteil für den Kunden in der individuelleren Gestaltung des Angebotes. So sind auch andere Produkt Bundles möglich, z.B. Spielkonsolen ( Wii, PSP, PS3 ) oder Computer. Allerdings haben solche Produkt Bundels meist schlechtere Vertragskonditionen als einfache Handy mit Bundel, oder Verträge ohne Zugabe. Hier muss der Käufer entscheiden wo seine Bedürfnisse liegen.
Im Gegensatz zu einem Vertrags Handy Bundle, bei dem die Handys für gewöhnlich in allen Netzen genutzt werden können, bieten Prepaid Bundles zwar auch vergünstigte Handys an, diese können allerdings nur im Mobilfunknetz des jeweiligen Anbieters telefonieren. Da bei Prepaidangeboten der Kunde nur das zahlt, was er auch vertelefoniert, kann der Mobilfunkanbieter auf keinen festgelegten Umsatz zurückgreifen. Es muss sichergestellt werden, dass sich die Vergünstigung des Telefons rentiert. Dies geschieht durch die erwähnte Netzbindung. Eine Modifikation der Handysoftware stellt sicher, dass entweder nur die SIM-Karte aus dem Prepaidbundle oder nur SIM-Karten des entsprechenden Mobilfunkanbieters mit dem Gerät funktionieren.
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